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GRW Förderung

 

Pro Jahr werden mehrere Hundert Millionen Euro Investitionszuschüsse (GRW-Förderung) an Unternehmen vergeben.

Die Mittel für die GRW-Förderung kommen hälftig vom Bund und hälftig von den Bundesländern.

Die Bundesländer können dabei einzelne Parameter wie Mindestinvestitionsvolumen oder förderfähige Branchen zu einem gewissen Teil selbst bestimmen.

Daher kann es durchaus vorkommen, dass Ihre Investition im Nachbarbundesland mit Höchstfördersatz und in Ihrem Bundesland gar nicht gefördert wird.

Es lohnt sich also einen Überblick zu haben, in welchen Regionen welche Investitionsvorhaben gefördert werden.

 

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der GRW-Förderung

  • Der Umsatz muss zu mindestens 50 % überregional erfolgen. Bei nationalem oder gar internationalen Absatzmärkten ist dies in der Regel erfüllt.
  • Es muss ein Mindestinvestitionsvolumen getätigt werden. Diese Grenze kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.
  • Weitere Voraussetzungen können die einzelnen Bundesländer festlegen.

 

Förderhöhe und Förderquote

Die Förderquote beträgt bis zu 40 % des Investitionsvolumen. Die Förderquote sollte in jedem Fall individuell bestimmt werden, da sie von mehreren Faktoren wie z.B. Unternehmensgröße, Standortzuschläge oder weiteren bundeslandspezifischen Zuschlägen abhängt.

Die Förderhöhe ist u.a. abhängig vom Investitionsvolumen, den förderfähigen Kosten und der Förderquote.

 

typisch förderfähige Branchen

Branchen, die typischerweise Investitionszuschüsse erhalten, sind z.B.:

  • Chemie & Pharma
  • Import- und Exportgroßhandel
  • Produktionsbetriebe
  • Marketingagenturen
  • Markt- und Meinungsforschung
  • Verlage
  • Logistische Dienstleistungen
  • Möbel, Sportgeräte, Spiel- und Schmuckwaren
  • u.v.m.

 

förderfähige Gebiete der GRW-Förderung

Nicht alle Gebiete in Deutschland sind förderfähig. Für einen initialen Überblick gibt es die GRW-Fördergebietskarte.

Diese sollte in jedem Fall nur eine erste Orientierung darstellen, da diese Gebiete im gemeinsamen Koordinierungsrahmen vorgegeben sind. Die einzelnen Bundesländer können zusätzliche förderfähige Gebiete definieren.

Beispielsweise sind im Saarland nur die Hälfte der Kreise förderfähig laut GRW-Koordinierungsrahmen. Auf der Fördergebietskarte ist die andere Hälfte als nicht förderfähig eingezeichnet.

Das Saarland bietet allerdings auch eine Investitionsförderung in den den Gebieten, die nach dem GRW-Koordinierungsrahmen nicht förderfähig sind.

Somit ist das gesamte Saarland förderfähig.

Andere Bundesländer können es ähnlich handhaben, daher empfiehlt sich eine individuelle Beratung, um die beste und passendste Förderung für Sie zu beantragen.

 

Sie suchen Unterstützung bei der Beantragung von GRW-Fördermitteln? Hier über die Dienstleistung von foerderquelle informieren.

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