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Fördermittel in Brandenburg

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Fördermittel in Brandenburg

Die interessantesten „Förderperlen" in Brandenburg:

 

Fördermittel in Brandenburg sind sehr üppig für Unternehmen vorhanden. Von der Digitalisierung über Innovationen und Start-Ups bis zur Weiterbildung erhalten Sie spannende Zuschussprogramme, die Ihnen einen deutlichen Mehrwert bringen.

Die relevantesten Fördermittel in Brandenburg sind den Bereichen Innovation sowie Digitalisierung und auch VC-finanzierten Start-Ups zuzuordnen.

Bitte klicken Sie auf das für Sie interessanteste Förderthema und informieren sich über die passende Förderung in Brandenburg!

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BIG-Digital

 

Welche Antragsvoraussetzungen stellt BIG-Digital?

 

Begünstigt werden Unternehmen, die die KMU-Definition erfüllen und mindestens eine Betriebsstätte in Brandenburg haben.

Es muss nicht unbedingt der Hauptsitz des Unternehmens in Brandenburg sein. 

Die Digitalisierungsmaßnahme muss vorrangig der Betriebsstätte in Brandenburg zu Gute kommen.

Bei einigen Projekten, wie beispielsweise der Einführung eines ERP-Systems im gesamten Unternehmen kann dies in der Praxis durchaus schwierig sein eine genaue Abgrenzung hinsichtlich förderfähiger Kosten zu finden.

Die Förderstelle möchte natürlich vermeiden, dass auch Kosten von Betriebsstätten des Unternehmens außerhalb von Brandenburg gefördert werden.

Eine Lösung wäre, dass die Kosten, die auf die Betriebsstätte in Brandenburg entfallen, im Verhältnis berücksichtigt werden zu dem Verhältnis zwischen Gesamtbeschäftigte im Unternehmen und Anzahl der Beschäftigten in der Betriebsstätte in Brandenburg.

 

 

Bis zu 600.000 € Zuschuss bei 50 % Förderquote erhalten!

 

Die maximale Förderhöhe von BIG-Digital ist beispiellos. Sie erhalten bis zu 600.000 € Zuschuss. Damit ist BIG-Digital eines der interessantesten Förderprogramme aus Brandenburg und auch Deutschland zur Digitalisierung! Dieser Zuschussbetrag kann sich wie folgt aufteilen:

1) bis zu 50.000 € Zuschuss für Beratungen (Modul BIG-Digital Beratung)

2) bis zu 500.000 € Zuschuss für die Implementierung (Modul BIG-Digital Implementierung)

3) bis zu 50.000 € für die Schulung (Modul BIG-Digital Schulung)

Die Förderquote bei BIG-Digital beträgt pauschal 50  % auf die zuwendungsfähigen Kosten.

 

 

Kernförderthemen von BIG-Digital: IT-Sicherheit und Digitalisierung betrieblicher Prozesse

 

BIG-Digital fördert viele Digitalvorhaben. Wichtig ist insbesondere, dass eine Verknüpfung mit den betrieblichen Prozessen stattfindet. 

  • insbesondere Reduzierung von Medienbrüchen
  • Einbezug von Zulieferern beziehungsweise Kunden in die digitale Wertschöpfungskette
  • Beschleunigung der Prozesse
  • IT-Sicherheit

In Abgrenzung zu anderen Fördermitteln aus Brandenburg wird explizit bei BIG-Digital keine Entwicklung von Digitalprodukten, wie z.B. SaaS-Modelle, gefördert!

 

 

Förderung für Beratung, Schulung & Implementierung

 

Für BIG-Digital ist es sehr relevant, ob die Kosten zur Beratung, Implementierung oder Schulung anfallen.

In diesem Abschnitt werden die Begriffe eingegrenzt, was die Förderstelle damit meint:

Im Modul Beratung sind Analysen und Beratungen zu individuellen Lösungen und Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung betrieblicher Prozesse zuwendungsfähig.

Im Modul Implementierung ist die Implementierung der individuellen Lösungen und Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung betrieblicher Prozesse zuwendungsfähig.

Das Modul Schulung umfasst Schulungsmaßnahmen zum souveränen, selbständigen Umgang des Personals mit den IT-Systemen.

 

 

BIG-Digital rechtzeitig beantragen aufgrund langer Antragszeiten

 

Durch den Antragsprozess mit einem Projektträger und der Investitionsbank kann die Zeit von der Antragstellung bis zur Bewilligung zwischen 2 – 4 Monaten betragen, je nach aktueller Nachfrage. 

Sehr entscheidend für den Erfolg der Beantragung ist dabei das ausführliche Angebot, welches idealerweise die laut Richtlinie förderfähigen Kosten widerspiegelt. 

In der Fördermittelberatung ist die genaue Aufarbeitung der Angebotsformulierungen ein Kernbaustein zur erfolgreichen Beantragung von BIG-Digital.

 

 

Vorzeitigen Maßnahmebeginn beantragen

 

Die 2 – 4 Monate müssen nicht erst verstreichen, damit Sie beginnen können. Bei BIG-Digital können Sie den vorzeitigen Maßnahmebeginn beantragen mit der Einreichung des Antrags. 

Nach Antragseingang bei der Investitionsbank können Sie somit förderunschädlich mit dem Projekt loslegen, allerdings auf eigenes Risiko. 

Zu diesem Zeitpunkt kann es immer noch passieren, dass die Förderung eventuell nicht gewährt wird!

 

 

Abruf der Förderung vollständig oder in Tranchen

 

Insofern das antragstellende nicht die gesamten Kosten tragen kann, ist auch eine Teilauszahlung möglich. Die Möglichkeit der Teilauszahlung besteht allerdings erst nach 6 Monaten. 

Aufgrund der Beschränkungen zum förderfähigen Zeitraum (s.u.) ist eine Teilauszahlung in der Regel nur bei BIG-Digital Implementierung möglich. 

 

 

Förderfähiger Zeitraum

 

Für die Module BIG-Digital Beratung werden bis zu 6 Monate, für BIG-Digital Implementierung bis zu 36 Monate und für BIG-Digital Schulung bis zu 6 Monate als Projektzeitraum berücksichtigt. 

Hinweis: Da eine Teilauszahlung erst nach 6 Monaten möglich ist, können de facto keine Teilauszahlungen in den Modulen Beratung und Schulung gewährt werden.

 

 

Abruffrist nach Projektende 

 

Nach dem Projektende von maximal 6 bzw. 36 Monaten besteht eine Abruffrist des Zuschusses von 3 Monaten.

In diesen 3 Monaten muss der Verwendungsnachweis angefordert werden und die notwendigen Nachweise eingereicht werden, sodass die Dokumentation seitens der Investitionsbank vollständig bearbeitet werden kann.

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ProFIT

 

Wer wird gefördert?

Rechtlich selbständige Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Brandenburg werden gefördert. Bevorzugt förderfähig sind kleine und mittlere Unternehmen.

Größere Unternehmen sind nur im Verbund mit einem kleineren Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung möglich.

 

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Förderquote beträgt 50 – 80 % für Einzel- bzw. Verbundvorhaben.

 

Welche Themen werden gefördert?

Es wird in allen Phasen des Innovationsprozesses gefördert. Dazu zählen die industrielle Forschung, die experimentelle Entwicklung, die Phase der Marktvorbereitung und Markteinführung und mehr.

Bis zu insgesamt 3 Mio. EUR Zuschüsse und Darlehen sind möglich für rechtlich selbständige Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Brandenburg.

 

Was ist sonst zu beachten?

Das Vorhaben muss in Brandenburg durchgeführt werden.

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Gründung Innovativ

 

Bis zu 100.000 € Zuschuss für innovative Gründer

 

Innerhalb der ersten 3 Jahre nach Gründung eines neuen Unternehmens, bzw. Übernahme eines Unternehmens im Rahmen der Nachfolge, werden bis zu 200.000 € Kosten mit 50 % bezuschusst. 

Dies entspricht einem möglichen Zuschuss von 100.000 €.

Mit diesem Geld können z.B. Personalausgaben für neue Arbeitsplätze, der einmalige Erwerb von Lizenzen, Beratungsleistungen externer Berater und technische Entwicklungsleistungen durchgeführt werden.

Wichtig ist, dass nicht das Gehalt der Geschäftsführer gefördert werden kann. 

Allerdings gibt es in Brandenburg ein sehr ähnliches Förderprogramm zu Gründung Innovativ (BIG FuE), welches ebenfalls das Geschäftsführergehalt fördert, noch etwas geringere Voraussetzungen zur Inanspruchnahme hat und bis zu 100.000 € Zuschuss gewährt!

 

 

Die Branche des Unternehmens

 

Für die Beantragung ist es erforderlich, dass das Unternehmen einem der folgenden Cluster zugeordnet werden kann:

  • Energietechnik
  • Gesundheitswirtschaft
  • IKT/Medien- und Kreativwirtschaft
  • Verkehr/Mobilität/Logistik
  • Optik
  • Ernährungswirtschaft
  • Kunststoffe/Chemie
  • Metall
  • Tourismus

 

 

Projektauswahlkriterien und Scoring

 

Die Projektauswahlkriterien für Gründung Innovativ sind sehr transparent und in einem 6-Punkte System über insgesamt 4 Bereiche verteilt.

Maximal sind also bis zu 24 Punkte erreichbar. Ein Projekt ist förderwürdig, wenn es mindestens 14 Punkte erreicht und kein Bereich mit 0 Punkten bewertet wurde.

Folgende Bereiche werden bewertet:

  1. Innovationsgrad und Marktfähigkeit des Unternehmens oder der freiberuflichen Tätigkeit (je internationaler der Markt, desto bester. Regionale Angebote werden keine Chance haben.)
  2. Marktpotential und Wettbewerbssituation (je größer das Absatzpotential, desto besser)
  3. Management-Kompetenzen (je besser das Management nachweisen kann, dass das Projekt auch umgesetzt werden kann, desto besser. Zudem sollte ein Arbeitsplatzaufbau angestrebt werden.)
  4. Chancen und Risiken (vergleichbar mit einer SWOT-Analyse)

 

Diese Anforderungen müssen mittels eines Businessplans erfüllt werden.

Dem Businessplan kommt also der zentrale Aspekt zu, die „Förderjury“ zu überzeugen, dass das Projekt förderwürdig ist.

Nach einer ersten Businessplaneinschätzung geht es dann ins persönliche Gespräch.

 

 

Geduld bei der Antragstellung und Dokumentation mitbringen

 

Sie sollten mindestens 2-3 Monate ab Einreichung der vollständigen Unterlagen mitbringen, bis mit einer Antwort zu rechnen ist. Daher empfiehlt es sich, so früh wie möglich die Antragstellung zu finalisieren.

Insbesondere ein gut ausgearbeiteter Businessplan kann Ihnen helfen, frühe Hürden schnell zu überwinden.

Die Anforderung des Zuschusses kann zudem ca. 3 Monate in Anspruch nehmen. Daher sollten Sie auch hier genug Puffer mitbringen, um die Zeit zwischen Ausgabe des Geldes und Einnahme des Zuschusses überbrücken zu können.

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Weiterbildung in Unternehmen

 

Mit bis zu 3.000 € Ihre Weiterbildung fördern lassen!

 

Die Weiterbildungsförderung in Brandenburg ist für Unternehmer und Selbständige, sowie für Angestellte (Weiterbildung in Unternehmen) und sogar Privatpersonen (Bildungsscheck) verfügbar.

Die Förderung kann zudem jährlich in Anspruch genommen werden.

Bei dieser Förderung muss darauf geachtet werden, dass der Weiterbildungsbedarf nicht gesetzlich verursacht wird – da solche Maßnahmen nicht gefördert werden.

Zudem dürfen die Weiterbildungsmaßnahmen nicht wiederkehrend sein. 

Idealerweise schließt also die Maßnahme mit einem Zertifikat ab, verpflichtet nicht unmittelbar zu einem Auffrischen des Wissens nach einer bestimmten Zeit und hat damit keinen wiederkehrenden, sondern einen projektbezogenen und eher einmaligen Charakter. 

 

 

Unterschied zwischen Bildungsscheck und Weiterbildung in Unternehmen 

 

Der Bildungsscheck (für Privatpersonen):

Die Privatpersonen müssen im Land Brandenburg mindestens Ihren Erstwohnsitz haben. In diesem Fall kann eine Förderung mit Bezug zu einem individuellen Bildungsziel erfolgen, das nicht in direkter Verbindung zum aktuellen Beschäftigungsverhältnis stehen muss. 

 

Weiterbildung in Unternehmen (unternehmensbezogen):

Die Angestellten bzw. die Betriebsinhaber können eine Förderung für Maßnahmen erhalten, die der Entwicklung benötigter Kompetenzen im Unternehmen dient. 

Der Kompetenzbedarf muss dargestellt werden. Z.B. kann dies digitale Fähigkeiten betreffen, die benötigt werden in der Produktionsumgebung. 

 

 

Mindestens 1.000 € muss es kosten!

 

Die Mindestkosten müssen bei 1.000 Euro liegen, damit die Bagatellgrenze erreicht wird.

Bei einer pauschalen Förderquote von 50 % auf die Ausgaben entspricht dies einem mindestens zu beantragendem Zuschuss von 500 Euro. 

 

 

Worauf Sie bei der Beantragung der Weiterbildungsförderung achten müssen

 

Beachten Sie, dass Sie die Maßnahme direkt mit Bestätigung des Antragseingangs bei der Förderstelle beginnen können, allerdings kommt die Zusage zur Förderung meist deutlich später.

Es handelt sich um einen Zeitverzug von ca. 2-3 Monaten von Antragseinreichung bis zur finalen Zurückmeldung durch die Förderstelle.

Zudem ist der administrative Aufwand für die Förderung nicht zu vernachlässigen.

Idealerweise sollte der Zuschuss mindestens 1.000 Euro betragen aus der Erfahrung des Autors, sodass sich eine Beantragung beginnt zu lohnen. 

 

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Investitionszuschüsse - small

 

Wer wird gefördert?

Kleine Unternehmen, die zu mehr als 50 % überregional Umsätze erwirtschaften – mindestens 50 km außerhalb der Betriebsstätte  – werden gefördert.

Insbesondere folgende Gruppen bzw. Branchen werden gefördert:

  • Existenzgründer
  • Tourismusvorhaben
  • Produktionsbetriebe
  • Dienstleistungsbetriebe
  • Handwerksbetriebe

 

Wie hoch ist die Förderquote?

Es wird ein anteiliger Zuschuss von bis zu 35 % auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Dabei kann zwischen einem sachkapitalbezogenen und einem lohnkostenbezogenen Zuschuss gewählt werden.

 

Welche Themen werden gefördert?

  • Errichtung von Betriebsstätten
  • Ausbau der Kapazitäten einer Betriebsstätte (Erweiterung),
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte unter Marktbedingungen durch einen unabhängigen Investor
  • Diversifizierung einer Betriebsstätte (neue zusätzliche Produkte),grundlegende Änderung des Gesamt-produktionsverfahrens einer Betriebsstätte.

 

Was ist sonst zu beachten?

Es werden nur Vorhaben mit förderfähigen Ausgaben von mindestens 60.000 EUR und höchstens 2,0 Millionen EUR gefördert.

Touristische Vorhaben werden in den Bereichen Gesundheitstourismus in staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten, Rad- und Wassertourismus sowie Vorhaben, die zur Entwicklung innovativer oder zur Ergänzung bereits vorhandener touristischer Produkte beitragen, gefördert.

Das Vorhaben ist innerhalb von 6 Monaten nach Bestandskraft des Bewilligungsbescheides zu beginnen. Der Investitionszeitraum beträgt max. 36 Monate.

Die Zweckbindung der geförderten Wirtschaftsgüter und Dauerarbeitsplätze erfolgt für mindestens 5 Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens.

Die Zweckbindung im Beherbungsgewerbe (Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze) beträgt 10 Jahre.

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Investitionszuschüsse - big

 

Wer wird gefördert?

Die große Richtlinie unterstützt Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, einschließlich des Tourismusgewerbes, sofern sie den Primäreffekt erfüllen und nicht aufgrund ihrer Branche von der Förderung ausgeschlossen sind.

Gefördert werden vorrangig Investitionen der gewerblichen Wirtschaft in Betriebsstätten im Land Brandenburg, die zu einem Kernbereich der folgenden Cluster gehören:

  • Energietechnik
  • Gesundheitswirtschaft
  • IKT/Medien/Kreativwirtschaft
  • Optik und Photonik
  • Verkehr/Mobilität/Logistik
  • Ernährungswirtschaft
  • Kunststoffe/Chemie
  • Tourismus
  • Metall

 

Wie hoch ist die Förderquote?

Es wird ein anteiliger Zuschuss von bis zu 35 % auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Dabei kann zwischen einem sachkapitalbezogenen und einem lohnkostenbezogenen Zuschuss gewählt werden.

 

Welche Themen werden gefördert?

  • Errichtung einer neuen Betriebsstätte
  • Ausbau der Kapazitäten einer Betriebsstätte (Erweiterung)
  • Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte in neue zusätzliche Produkte,
  • grundlegende Änderung des Gesamtproduktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte,
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte unter Marktbedingungen durch einen unabhängigen Investoren.

 

Was ist sonst zu beachten?

Es werden nur Vorhaben mit förderfähigen Ausgaben von mindestens 100.000 EUR gefördert.

Die geförderte Betriebsstätte muss für mindestens 5 Jahre nach Ende des Investitionszeitraumes betrieben werden.

Das Vorhaben ist innerhalb von 6 Monaten nach Bestandskraft des Bewilligungsbescheides zu beginnen. Der Investitionszeitraum beträgt max. 36 Monate.

Die Zweckbindung der geförderten Wirtschaftsgüter und Dauerarbeitsplätze erfolgt für mindestens 5 Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens.

Unternehmen, die mehr als 30 Prozent Leiharbeitnehmer in der Betriebsstätte beschäftigen erhalten keine Förderung.

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Mittelstandskredit

 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind innovativ ausgerichtete kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder 43 Mio. EUR Jahresbilanzsumme.

 

Welche Themen werden gefördert?

Mit bis zu 25 Mio. EUR werden finanziert:

a) Erwerb von Grundstücken und Gebäuden

b) Gewerbliche Baukosten

c) Kauf von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungen

d) Betriebs- und Geschäftsausstattung

e) Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen einschließlich Übernahmen und tätiger Beteiligungen. Die alleinige Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne von Finanzinvestitionen ist nicht förderfähig.

 

Was ist sonst zu beachten?

Der Gruppenumsatz des Unternehmens darf maximal 500 Mio. EUR betragen.

Unternehmen sollen im Land Brandenburg investieren. Mitfinanziert werden auch Investitionen in anderen Bundesländern, wenn das Unternehmen seinen Firmensitz im Land Brandenburg hat und das Vorhaben zur Sicherung/ Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der Ertragskraft dient („Brandenburg-Bezug”)

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Gründungskredit

 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind innovativ ausgerichtete kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder 43 Mio. EUR Jahresbilanzsumme. Das Unternehmen darf noch keine 5 Jahre alt sein.

Welche Themen werden gefördert?

Mit bis zu 25 Mio. EUR werden finanziert:

a) Betriebsmittel

b) Warenlager

c) Unternehmensübernahmen

d) tätige Beteiligungen und Investitionen für alle Formen der Existenzgründung einschließlich Festigungsmaßnahmen

 

Was ist sonst zu beachten?

Unternehmen sollen im Land Brandenburg investieren. Mitfinanziert werden auch Investitionen in anderen Bundesländern, wenn das Unternehmen seinen Firmensitz im Land Brandenburg hat und das Vorhaben zur Sicherung/ Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der Ertragskraft dient („Brandenburg-Bezug”)

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Nachhaltige Entwicklung

 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeiten (mit Ausnahme des Bundes, von Bundeseinrichtungen und der unmittelbaren Landesverwaltung)
  • juristische Personen des Privatrechts im Rahmen ihrer Tätigkeiten in der gewerblichen Wirtschaft
  • Einzelunternehmer und Personengesellschaften der gewerblichen Wirtschaft

 

Wie hoch ist die Förderquote?

Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Art der Maßnahme und den Vorgaben der AGVO, der De-minimis-Regelung oder der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland.

Die Bagatellgrenze liegt bei 2.500 EUR.

 

Welche Themen werden gefördert?

a) Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen

b) Investitionen in Speichersysteme

c) Investitionen in Kraft-Wärme-Kopplung

d) Investitionen zur Integration Erneuerbarer Energien

e) Investitionen in Fernwärme und Fernkälte

f) Investitionen in Energieinfrastrukturen

g) nichtinvestive Maßnahmen für Umweltstudien

h) begleitende Maßnahmen

i) Einzelfallentscheidungen

 

Was ist sonst zu beachten?

Die Amortisationszeit muss mindestens drei Jahre betragen.

Der Antragsteller muss den dauerhaften wirtschaftlichen Betrieb der Anlage sicherstellen.

Die Maßnahme muss im Land Brandenburg durchgeführt werden.

Die Maßnahme darf nicht gesetzlich vorgeschrieben und/oder behördlich angeordnet sein.

Die Maßnahme muss die Umsetzung der Ziele der Energiestrategie 2030 des Landes oder den Umgang mit den Folgen des Klimawandels in Brandenburg unterstützen.

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Weitere Förderprogramme

Brandenburg bietet deutlich mehr Förderprogramme, als auf dieser Seite präsentiert werden können. Sie finden hier eine nicht abschließende Auflistung weiterer Fördermöglichkeiten.

 

  • Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand
  • Förderung von Rundfunk und Telefmedien
  • Aktion Gesunde Umwelt
  • DigitalPakt Schule
  • Förderung der Internationalisierung von Unternehmen
  • Förderung von Energiespeichern
  • Förderung von landwirtschaftlichen Betrieben 
  • Innovationen brauchen Mut 
  • Investitionen in den öffentlichen Personennahverkehr 
  • Unternehmensnachfolgerichtlinie
  • Soziale Innovationen
  • technologische und anwendungsnahe Forschung

 

„Brandenburg bietet DAS Förderprogramm zur Digitalisierung: bis zu 600.000 EUR Zuschuss."
Alexander Thiem, Fördermittelberater

Fördermittel in Brandenburg

Interessantes zur Förderlandschaft aus Brandenburg

  1. Größtes Digitalförderprogramm
  2. Digital-Gründerfreundlichkeit
Fördermöglichkeiten prüfen

Die Fördermittel zur Digitalisierung in Deutschland sind einerseits in Bundesebene (insbesondere das Förderprogramm go-digital) aufgeteilt und Landesförderprogramme zur Digitalisierung.

 

Sowohl das Bundesförderprogramm als auch die Landesfördermittel zur Digitalisierung vergeben üblicherweise zwischen 5.000 EUR und 25.000 EUR Zuschuss in den Bereichen IT-Sicherheit, Digitalisierung von Prozessen sowie Online-Marketing. 

 

Die Förderquoten liegen dabei in der Regel zwischen 35 % und 70 %.

 

Brandenburg bietet mit BIG-Digital und bis zu knapp 600.000 EUR Zuschuss das größte Förderprogramm zur Digitalisierung in ganz Deutschland.

 

Mit diesem Förderprogramm können bis zu 1.200.000 EUR mit 50 % bezuschusst werden.

 

Die Förderquote von 50 % ist pauschal und umfasst sowohl notwendige Hardware, als auch z.B. Lizenzkosten für Software, individuelle Einrichtung und Anpassung von Software sowie Individualprogrammierungen. 

 

Die Förderung von notwendiger Hardware und Lizenzkosten ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal dieses Förderprogramms zur Digitalisierung!

 

Vor Kurzem wurden zudem die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme gelockert. Dies spiegelt sich nicht direkt in der Richtlinie wieder, jedoch deutlich in der Kommunikation mit den zuständigen Förderstellen.

 

Für die Inanspruchnahme der Förderung muss zwingend ein konkretes Angebot vorliegen. Zudem muss eine Status-Quo Analyse zusammen mit dem Angebot der WFBB zugesendet werden.

 

Erst nach positiver Einschätzung der Wirtschaftsförderung Berlin-Brandenburg (WFBB) kann eine Antragstellung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) erfolgen.

 

Dies ist eine absolute Förder-Ausnahme in Deutschland und sollte bei Gelegenheit definitiv genutzt werden!

Für Gründer aus innovativen Branchen wie z.B. den Materialwissenschaften, Bio- und Nanotechnologie, Medizintechnik, Software, Energie, Ernährung u.v.m. gibt es spannende Fördermöglichkeiten.

 

Sowohl Gründung Innovativ als Förderprogramm als auch der BIG-FuE versprechen jeweils bis zu 100.000 EUR Zuschuss bei einer Förderquote von 50 % auf die zuwendungsfähigen von maximal 200.000 EUR.

 

Vor Kurzem wurden auch für den BIG-FuE die Voraussetzungen zur Inanspruchnahme gelockert.

 

Die Hauptvoraussetzung ist demnach, dass ein Produkt mit großem Marktpotential und einem für das herstellende Unternehmen innovativem Charakter umgesetzt wird.

 

Im Vergleich zu anderen Förderprogrammen zur Innovation stellt Brandenburg dabei nicht so sehr auf die technologische Innovation, als auf das Marktpotential ab.

 

Beispielsweise müssen bei anderen Förderprogrammen im Innovationsbereich auch technologische Innovation (z.B die Entwicklung eines neuen Materials auf Basis von Forschungstätigkeit) vorgezeigt werden, sodass eine Förderung fließt.

 

Brandenburg hingegen sieht es zu Recht pragmatisch: Das Marktpotential ist letztendlich bedeutender als die wissenschaftliche Qualität der Leistung, um wirtschaftlich erfolgreich zu werden.

 

Die Förderung wird in der Regel von Venture-Capital finanzierten Start-Ups gern angenommen.

 

Die 100.000 EUR Zuschuss reichen in den meisten nicht aus, um die erste Betaversion herzustellen, allerdings lässt sich die Förderung mit weiteren Förderprogrammen wie z.B. Invest kombinieren. 

 

Durch die Verzahnung von Förderprogrammen kann im Zusammenhang mit Gründung Innovativ oder BIG-FuE ein Zuschussbetrag von deutlich über 100.000 EUR generiert werden.

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